GPS-Tracker für Senioren und Kinder

GPS-Tracker können mit vielseitigen Funktionen und speziell für Senioren oder Kinder erworben werden. Die Geräte dienen der Positionsbestimmung und ermitteln den aktuellen Aufenthaltsort einer Person bis auf wenige Meter genau. Die GPS-Tracking-Geräte zur Personenortung sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Der interessierte Kunde hat die Möglichkeit die Geräte mit SOS-Funktion und Call-Funktion zu erwerben. Vor dem Gebrauch eines Personenortungsgerätes muss der Einsatz mit der betreffenden Person abgesprochen und ausdrücklich erlaubt worden sein. GPS-Tracker für Senioren und Kinder sind empfehlenswert, wenn die Gefahr besteht, dass sich eine Person verläuft und den Weg alleine nicht nach Hause findet. Nachfolgend werden die GPS-Tracking-Geräte näher vorgestellt und es werden mögliche Funktionen erörtert.

GPS-Tracker für Senioren und Kinder – wesentliche Funktionen

GPS-Tracker für Senioren und Kinder sind zur Positionsbestimmung gedacht und sollen nicht die zurückgelegten Wege einer Person „überwachen“. Die GPS-Tracking-Geräte dienen nur im Notfall dazu, den aktuellen Aufenthaltsort eines Schutzbedürftigen zu bestimmen. Entsprechend sind die GPS-Tracker auch ausgestattet. Die Geräte verfügen über ein integriertes Ortungsgerät mit UMTS-Funktion. Über den Mobilfunk (UMTS) wird die aktuelle Position der hilfebedürftigen Person an einen Server weitergeleitet. Wenn die Seniorin oder der Senior über einen GPS-Tracker mit SOS-Funktion verfügt, muss im Notfall nur die SOS-Taste gedrückt werden. Die aktuelle Position wird entweder an einen Notdienst oder an eine Bezugsperson weitergeleitet. Gleiches gilt für GPS-Tracker mit SOS-Funktion in Kinderhand. GPS-Tracking-Geräte können auch per SMS „angewählt“ werden. Als Antwort auf eine SMS sendet das Gerät beispielsweise die aktuellen Positionsdaten per Mobilfunk an einen Server oder an eine Bezugsperson. Die Daten können online oder per App abgerufen werden.

Neben der SOS-Funktion können auch Geräte mit Anruffunktion erworben werden. Diese als „Call-Funktion“ bezeichnete Eigenschaft ermöglicht eine direkte Kommunikation mit der hilfebedürftigen Person.

GPS-Tracker für Senioren und Kinder – Einsatzbereiche

Die GPS-Tracking-Geräte zur Ortung einer Person finden beispielsweise bei Demenzkranken Anwendung. Wenn die schutzbedürftige Person sich verlaufen hat, genügt ein Knopfdruck, um Hilfe zu bekommen. Des Weiteren eignen sich die Geräte auch für den Fall, dass ein älterer Mensch fällt und Hilfe benötigt. Um in den genannten Situationen sinnvoll eingesetzt zu werden, sollten die GPS-Tracker am Körper getragen werden. Des Weiteren sind Modelle erhältlich, die eine direkte Kommunikation mit einer Notfallzentrale ermöglichen.

Kinder können bei Bedarf mit GPS-Trackern inklusive Notfalltaste ausgestattet werden. Das ist sinnvoll, wenn die Gefahr besteht, dass das Kind sich verläuft. Natürlich können auch Tracking-Systeme mit Call-Funktion genutzt werden. GPS-Tracking-Geräte sind zudem im Notfall von dem Erziehungsberechtigten anwählbar. Die befugte Person bekommt so die aktuelle Position des Kindes mitgeteilt.

GPS-Tracker für Senioren und Kinder – mögliche Kosten

GPS-Tracking-Geräte, die unterwegs die Position von Senioren oder Kindern anzeigen sollen, arbeiten meist über Mobilfunkfrequenzen. Das bedeutet, dass ein Gerät in der Regel mit einer SIM-Karte ausgestattet ist oder ausgestattet werden muss. Die Kosten richten sich nach dem jeweiligen Mobilfunkanbieter und den Vertragsmodalitäten. Des Weiteren gibt es Vertragsmodelle mit Geräteherstellern, die eine monatliche Pauschalgebühr nehmen. Erfolgt ein „Hilferuf“, wird ein Notfalldienst oder eine befugte Person benachrichtigt. Für Seniorinnen und Senioren kann sich ein Modell mit monatlicher Pauschalgebühr lohnen. Die GPS-Tracking-Geräte müssen auf dem Laufenden gehalten werden. Falls der Anbieter im GPS-Gerät eine SIM-Karte installiert, darf diese nicht ablaufen bzw. inaktiviert werden. Um die technischen Voraussetzungen kümmert sich der jeweilige Anbieter. Es macht zudem Sinn, den behandelnden Arzt oder einen ambulanten Altenpflegedienst nach geeigneten GPS-Geräten oder Anbietern zu fragen. Mini-GPS-Tracker sind für Seniorinnen und Senioren meist ungeeignet, da die Geräte sicher in der Hand geführt werden sollten. Der Hilfebedürftige sollte das Gerät schnell finden und die SOS-Taste problemlos bedienen können.

Für Kinder sind Modelle mit SIM-Karte interessant, die das Kind in der Jackentasche führen kann. Des Weiteren gibt es GPS-Tracker als Smartwatch für Kinder in vielen bunten Farben. Es ist sinnvoll sich im Handel über einzelne Modelle und deren Funktionen aufklären zu lassen.

GPS-Tracker für Senioren und Kinder – Fazit

Ein GPS-Tracker für Senioren und Kinder sollte speziell auf die Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten sein. GPS-Tracking-Geräte für Senioren sind in der Regel robust gehalten und besitzen einen leicht zu bedienenden SOS-Knopf. Geräte für Kinder sind in vielen bunten Farben erhältlich. Des Weiteren gibt es stylische Smartwachtes für Kinder, die mit GPS-Tracking-Funktionen ausgestattet sind. Vor der Nutzung der Geräte sollte die rechtliche Lage abgeklärt werden. Es ist ratsam, mit dem Kind über die Funktionen des GPS-Senders zu sprechen.

GPS-Tracker im Auto – darf ein Arbeitgeber das?

Die Frage, ob ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter per GPS-Tracker im Auto überwachen darf, ist nicht einfach mit Ja oder Nein zu beantworten. Der Arbeitgeber darf nicht ohne weiteres personenbezogene Daten erheben. Des Weiteren darf die Überwachung des Dienstfahrzeuges, wenn sie nach rechtlicher Abwägung erlaubt ist, nur während der Arbeitszeit erfolgen. Der Arbeitnehmer muss über die Maßnahme informiert sein. Die heimliche Überwachung ist nicht zulässig und darf nur in Ausnahmefällen erfolgen. Es gibt in Deutschland ein Transparenzgebot und einen Zweckbindungsgrundsatz. Nachfolgend wird weiter erläutert, warum die Frage nicht mit Ja oder Nein zu beantworten ist.

GPS-Tracker im Auto – Bundesdatenschutzgesetz sieht ausdrückliche Einwilligung vor

Die Positionsdaten eines Mitarbeiters zu erheben ist durch das Bundesdatenschutzgesetz, kurz BDSG, streng reguliert. Die Positionsdaten gehören zu den personenbezogenen Daten. § 4 BDSG erlaubt die Erhebung von personenbezogenen Daten grundsätzlich, wenn eine Einwilligung des zu überwachenden Mitarbeiters vorliegt (ausdrückliche Einwilligung). Mit ausdrücklicher Einwilligung ist gemeint, dass die Einwilligung schriftlich erfolgen muss und den Voraussetzungen des § 4a BDSG genügen muss. In der schriftlichen Einwilligung muss der Arbeitnehmer umfassend über Umfang der Überwachung und Zweck der Datenverarbeitung informiert werden bzw. der Arbeitgeber muss umfassend auf diese Punkte hinweisen.

Des Weiteren ist die Erhebung der personenbezogenen Daten auch dann grundsätzlich erlaubt, wenn eine Rechtsvorschrift oder ein Gesetz diese Erhebung vorsieht. Mit Rechtsvorschrift kann beispielsweise eine im Gesetzessinn geschlossene Betriebsvereinbarung sein, die den GPS-Tracker-Einsatz regelt.

Ist keine ausdrückliche Einwilligung seitens des Arbeitnehmers vorhanden und existiert keine Betriebsvereinbarung, können GPS-Positionsdaten nur dann nach § 28 BDSG erhoben und gespeichert werden, wenn keine überwiegend schutzwürdigen Interessen seitens der Arbeitnehmer vorliegen. Das bedeutet, der Arbeitgeber muss stets zwischen den Persönlichkeitsrechten eines Arbeitnehmers und den Geschäftsinteressen abwägen. Als Geschäftsinteressen werden beispielsweise Verbesserung von Arbeitsabläufen und ordnungsgemäße Durchführung von arbeitsbezogenen Aufgaben angesehen. Wie bereits erwähnt, ist eine sorgfältige Abwägung zwischen den genannten Punkten notwendig.

Das Transparenzgebot bestimmt, dass der Arbeitnehmer stets über den Datenerhebungsumfang und den Zweck der Datenverarbeitung informiert wird. Ist der Arbeitnehmer über die Punkte informiert worden, darf der Arbeitgeber diese auch nur zum ausgewiesenen Zweck und im ausgewiesenen Umfang erheben. Das wird als Zweckbindungsgrundsatz bezeichnet. Zweckbindungsgrundsatz und Transparenzgebot gelten beispielsweise unabhängig von Betriebsvereinbarungen.

Wichtig ist zu erwähnen, dass der Arbeitnehmer, wenn die Erhebung der Positionsdaten erlaubt ist, nur im Dienst überwacht werden darf. Fährt ein Arbeitnehmer das Fahrzeug nicht nur dienstlich, sondern auch privat, muss der Arbeitgeber eine Regelung finden, um zwischen privaten und dienstlichen Fahrten zu unterscheiden. Eine Überwachung außerhalb der Arbeitszeiten ist verboten.

Vorsicht bei heimlicher Überwachung

Eine heimliche Überwachung von Mitarbeitern sowie die heimliche Erhebung von GPS-Daten sind verboten. Stehen keine anderen Mittel, die als milder gelten zur Verfügung und liegt ein konkreter Verdacht auf eine strafbare Handlung seitens des Arbeitnehmers vor, dürfen in Ausnahmefällen GPS-Daten heimlich erhoben werden. Auch hier gilt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit. Das bedeutet, es kommen keine anderen, milderen Überwachungsmittel zur Aufklärung der Straftat infrage.

Ist der Zweck der GPS-Datenspeicherung erreicht worden, müssen die Daten gelöscht werden. Als Beispiel kann hier die Erhebung von GPS-Daten zur Auftragserfüllung angegeben werden. Ist der Auftrag ausgeführt und ist nicht mehr mit einer Kundenreklamation zu rechnen, müssen die Daten gelöscht werden.

GPS-Tracker im Auto – Fazit

Arbeitnehmer dürfen nicht einer Totalüberwachung unterliegen. Die Erhebung von GPS-Positionsdaten durch einen GPS-Tracker im Dienstfahrzeug muss in engen Grenzen der geltenden Gesetze (Bundesdatenschutzgesetz) erfolgen. Die Arbeitnehmer müssen über Datenerhebung, über Datenumfang und Erhebungszweck informiert werden.

Es ist generell ratsam, dass der Arbeitgeber vor der Erhebung der Positionsdaten durch einen GPS-Tracker im Dienstfahrzeug die rechtliche Position klärt und zudem den Datenschutzbeauftragten der Firma miteinbezieht. Wir übernehmen keine Garantie für die Richtigkeit der hier gemachten Erklärungen. Ein Arbeitgeber sollte unbedingt die Rechtslage durch eine Rechtsanwältin bzw. einen Rechtsanwalt sowie den Datenschutzbeauftragten der Firma klären lassen, bevor personenbezogene Daten erhoben und verwendet werden.

GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren

Wer wissen möchte, was die Katze des Nachts macht, kann sich mit einem GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren Gewissheit verschaffen. Die Geräte dienen der Positionsbestimmung des Tieres und können in Abhängigkeit vom Modell, die zurückgelegte Route anzeigen. GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren sind auch bei Hunden sinnvoll. Beispielsweise Hunde mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt könnten sich von der Leine losreißen oder generell während des Spaziergangs weglaufen. Der Jagdtrieb ist bei einigen Tieren so groß, dass der Besitzer nicht mehr wahrgenommen wird. Um den ausgerissenen Vierbeiner wiederzufinden, ist dann ein Ortungsgerät notwendig. Mit einem GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren kann der aktuelle Aufenthaltsort des Hundes bestimmt werden. Die Ortungsgeräte für Haustiere sind speziell für Vierbeiner erwerbbar und sollten bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Welche Voraussetzungen das sind und wie die Ortung funktioniert, wird nachfolgend erläutert.

GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren – Funktionsweise

GPS ist die Abkürzung für Global Positioning System und bedeutet, dass die aktuelle Position eines mit GPS ausgestatteten Gerätes abgerufen werden kann. Die „Globale Positionsbestimmung“ wird über mehrere in der Erdumlaufbahn befindliche Navigationssatelliten ermöglicht. Die Berechnung der Position erfolgt per Triangulation und der GPS-Tracker sendet Positionsdaten an einen Server. Beispielsweise an den Server des Trackerherstellers. Der Nutzer des Ortungsgerätes kann die Positionsdaten per App oder auf einer Internetseite einsehen. Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit, die Daten per SMS oder E-Mail gesendet zu bekommen. In der Regel wird UMTS-Funk und damit Mobilfunk verwendet, um Daten ohne DSL-Internetanbindung an einen Server zu senden.

Ortung der Haustiere

Um die Haustiere gezielt zu orten wird in der Regel eine SMS an den GPS-Tracker gesendet, der wiederum die aktuelle Position per SMS an einen Server sendet. Der Nutzer wird in der Regel per SMS, App oder E-Mail über den aktuellen Aufenthaltsort des Tieres informiert. Bei GPS-Trackern, die eine zurückgelegte Strecke des Haustieres aufzeichnen, kann die Information meist per App oder im Internet eingesehen werden. Geräte, welche ein solches Bewegungsprofil des Haustieres erstellen, besitzen einen GPS-Logger.

GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren – anfallende Gebühren

Die Hersteller der GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren bieten verschiedene Produkte an. Einige Geräte können mit einer SIM-Karte ausgestattet werden. Für wiederum andere Modelle werden Servicegebühren verlangt, die an den Hersteller bzw. Geräteanbieter gezahlt werden. Die Zahlungsweise der Servicegebühr kann beispielsweise monatlich sein. Einige Hersteller bieten ihre Modelle bereits inklusive SIM-Karte an. Entsprechende Gebühren sowie anfallende Datenkosten können bei den Geräteanbietern bzw. bei zuständigen Mobilfunkbetreibern in Erfahrung gebracht werden.

GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren – wie werden die Geräte angebracht?

Die Geräte werden in der Regel am Halsband angebracht und besitzen entsprechende Befestigungsvorrichtungen. Beim Kauf eines GPS-Trackers zur Ortung von Haustieren sollte auf hochwertige Verarbeitung und wetterfeste Materialien geachtet werden. Es ist wichtig, dass die Geräte robust sind und die Streifzüge von Katzen und Hunden ohne Probleme aushalten. Des Weiteren sollten weder Katze noch Hund den GPS-Tracker selbst abstreifen können. Es ist wichtig, dass das Gerät fest am Halsband sitzt. Zudem sollte der Tracker so befestigt sein, dass das Gerät das Tier nicht im Bewegungsablauf stört.

GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren – auf Tiereignung achten

Die Hersteller der GPS-Tracker für Haustiere geben in der Regel an, für welche Tierart sich das jeweilige Gerät eignet. Beim Kauf eines haustiergeeigneten Trackers sollte daher auf die Produktbeschreibung geachtet werden. Einige Modelle sind für Hunde und Katzen gleichermaßen geeignet, während andere speziell auf die Tierart zugeschnitten sind. Es kommt zudem auf die Funktionen an, die ein GPS-Tracker mitbringen soll. Wer nur die aktuelle Position des Tieres bestimmen möchte, dem reicht ein GPS-Ortungsgerät. Wird ein Bewegungsprofil des Tieres gewünscht, sollte ein Gerät mit GPS-Logger-Funktion gekauft werden.

GPS-Tracker zur Ortung von Haustieren – Fazit

Im Handel sind verschiedene GPS-Tracker zur Ortung von Hunden und Katzen erhältlich. Je nach Modell und Hersteller können Gebühren anfallen. Bei einigen Modellen kann eine Grundgebühr an den Hersteller fällig werden, während andere GPS-Tracker per SIM-Karte betrieben werden können. Beim Kauf eines GPS-Trackers zur Ortung von Haustieren sollte auf wetterfeste und robuste Verarbeitung geachtet werden. Des Weiteren sollte der interessierte Nutzer die Funktionen des Gerätes beachten.

GPS-Tracker im Einsatz beim Joggen

Fitness GPS Tracker

Joggen mit GPS-Tracker – Trainingsfortschritt aufzeichnen und Leistung steigern

GPS-Tracker sind zur Erfassung der aktuellen Position gedacht und senden Positionsdaten an einen Server oder an einen befugten Nutzer. GPS-Tracker werden in vielen Geräten und zur Sicherung von Gebrauchsgegenständen eingesetzt. So können mit entsprechenden Tracking-Geräten gestohlene Autos verfolgt und die Route von gestohlenen Gegenständen wie beispielsweise Koffern nachvollzogen werden.

GPS-Tracker kommen auch in elektronischen Geräten wie Handys, Laptops und Tablet-PCs vor. Das GPS-Tracking sollte allerdings nicht mit der Positionsbestimmung per GSM verwechselt werden. Bei der zuletzt genannten Technik handelt es sich um ein Verfahren, das den aktuellen Aufenthaltsort über die Sendemasten der Mobilfunkanbieter bestimmt. Die Variante kann nur den ungefähren Aufenthaltsort wiedergeben, während die Ortung mittels GPS bis auf wenige Meter genau ist. Handys und Tablet-PCs (mit GSM-Band) können sowohl per GPS-Tracking als auch per GSM Positionsdaten wiedergeben. Vorausgesetzt, die jeweiligen Funktionen sind bei den Geräten aktiviert.

Neben Handys, Tablet-PCs und GPS-Trackern als Diebstahlschutz, gibt es auch Geräte, die speziell für den sportlichen Einsatz gedacht sind. Dazu zählen beispielsweise Wearables (Fitnessarmbänder) und Fitnessuhren. Die Geräte besitzen in der Regel einen integrierten GPS-Tracker und können beispielsweise zum Joggen oder bei anderen sportlichen Betätigungen eingesetzt werden. Nachfolgend werden einige Einsatzbereiche vorgestellt.

GPS-Tracker im Einsatz – Fitnessarmbänder und Fitnessuhren mit GPS-Funktion

Sogenannte Wearebles werden gerne gekauft und stellen Armbänder dar, die den Menschen zu sportlicher Betätigung animieren sollen. Die Armbänder sind modellabhängig mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet. Einfache Modelle besitzen einen Schrittzähler und ermöglichen die Eingabe von Tageszielen. Komplexere Modelle werden mit GPS-Tracker geliefert und erlauben neben der Positionsbestimmung auch die Positionsverfolgung.

Das bedeutet, die Bewegungen des Nutzers werden aufgezeichnet. Bei diesen Modellen ist der GPS-Tracker eher ein GPS-Logger. Aus den gespeicherten bzw. aufgezeichneten Positionsdaten können mithilfe des Mikroprozessors im Fitnessarmband weitere Daten erhoben werden. Beispielsweise werden so bei der Sportart Joggen die Geschwindigkeit und die zurückgelegten Kilometer bestimmt.

Werden weitere Daten wie Schrittlänge, Gewicht und Körpergröße bereitgestellt, kann auch der Kalorienverbrauch gemessen werden. Neben Fitnessarmbändern sind noch Fitnessuhren erhältlich, die modellabhängig mit einem großen Display erworben werden können. Die Uhren zeigen beispielsweise die zurückgelegte Strecke auf einer Umgebungskarte an. Weitere Funktionen sind vom Hersteller und vom jeweiligen Modell abhängig.

Die Funktionsweise der meisten Fitnessarmbänder und Fitnessuhren mit komplexeren Eigenschaften ist identisch. Die erhobenen Daten wie Strecke, Position, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch usw. werden mit einem Server des Herstellers synchronisiert, sobald eine Internetverbindung besteht. Fitnessarmbänder und Fitnessuhren besitzen meist keine UMTS-Verbindung oder einen SIM-Kartenslot. In der Regel werden die Geräte per WLAN mit dem Internet verbunden und synchronisieren die Daten mit einem Server. Der Nutzer der Geräte kann die aktuellen Daten meist per App über Handy oder Tablet-PC abfragen.

Handy anstelle von Fitnessarmband

GPS-Tracker sind auch in den meisten Smartphones vorhanden und können zur Positionsbestimmung oder zur Erstellung eines Bewegungsprofils genutzt werden. Diese Eigenschaften machen sich Programmierer von Fitnessapps zunutze. Die Apps sind von unterschiedlichen Herstellern erhältlich und mit vielseitigen, programmabhängigen Funktionen ausgestattet. Die Apps können ebenfalls die zurückgelegte Strecke sowie den Bewegungsverlauf auf einer Umgebungskarte anzeigen. Des Weiteren gibt eine Fitnessapp, genau wie eine Fitnessuhr, Kalorienverbrauch, Schrittanzahl sowie weitere wesentliche Daten an. Eine Synchronisation per WLAN ist in der Regel nicht nötig, denn alle wichtigen Daten werden direkt in der App angezeigt. Einige Apps bieten wiederum an, die Trainingsergebnisse auf Facebook, in Whatsapp oder auf Twitter zu veröffentlichen. Dafür und natürlich um Trainingszeiten per E-Mail zu empfangen, ist eine Synchronisation per Internet (WLAN, UMTS) notwendig.

Anwendungsmöglichkeiten im Fitnessbereich

Die GPS-Tracker in Fitnessuhr und Fitnessarmband sind in Abhängigkeit vom Modell für verschiedene Sportarten ausgelegt. Es gibt Geräte, die neben Walken und Joggen auch für Schwimmen, Fahrradfahren und andere Sportarten ausgelegt sind. Fitnessuhren und Fitnessarmbänder, die zum Schwimmen eingesetzt werden, sollten wasserdicht sein.

Fazit

Ein GPS-Tracker ist in vielen Fitnessuhren und Fitnessarmbändern integriert und zeichnet neben der aktuellen Position auch den Bewegungsverlauf auf.

Daraus kann eine zurückgelegte Strecke abgeleitet und angezeigt werden. Mit weiteren Daten können beispielsweise Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch sowie zurückgelegte Kilometer berechnet werden. Die GPS-Tracker dienen der Aufzeichnung des Trainingsfortschrittes und helfen dem Nutzer der Fitnessgeräte, seine Leistung zu steigern. Entsprechende GPS-Tracker in Handys können mittels Fitnessapps für identische Zwecke eingesetzt werden.

Mini-GPS-Tracker als Diebstahlschutz

GPS Tracker gegen Diebe

Mini-GPS-Tracker als Diebstahlschutz dank Meldefunktion

GPS-Tracker sind in verschiedenen Varianten und Größen erhältlich. Die Technik ist so weit fortgeschritten, dass die Geräte klein und kompakt sind. Spezielle Mini-GPS-Tracker werden als Diebstahlschutz eingesetzt und können in oder an diversen Gegenständen verwendet werden.

Die Geräte werden als Diebstahlschutz zur Fahrzeugsicherung, an Fahrrädern, an Gepäckstücken und zur Sicherung vieler weiterer Gegenstände verwendet. Mini-GPS-Tracker sind mit verschiedenen, nützlichen Funktionen erhältlich. Nachfolgend werden die kompakten Geräte näher vorgestellt.

Die Funktionen sind modellabhängig

Die kompakten Geräte sind in vielen Varianten und Formen erhältlich. So unterschiedlich wie die einzelnen Modelle in Form und Farbe auch sind, so unterschiedlich sind die Geräte auch in ihren Funktionen. Der interessierte Kunde erhält beispielsweise Mini-GPS-Tracker als Diebstahlschutz mit Alarmfunktion, SOS-Taste und Anruffunktion. Die Geräte bieten die genannten Funktionen modellabhängig und können von diversen Herstellern bezogen werden.

Eine Funktion haben allerdings alle Tracker gemeinsam. Die Geräte erlauben es, die aktuelle Position per GPS zu bestimmen. Nachfolgend werden GPS-Technik sowie andere mögliche Eigenschaften der Mini-GPS-Tracker näher vorgestellt.

GPS-Funktion als allgemeine Eigenschaft

Ein Mini-GPS-Tracker sollte selbstverständlich über die Positionsbestimmung per GPS verfügen. GPS ist die Abkürzung für Global Positioning System und steht für die globale Bestimmung der Position mittels Satelliten. Mit GPS wurde ein militärisches Navigationssystem entwickelt, dass seit Anfang 2000 auch zivil genutzt werden kann.

GPS findet zur Positionsbestimmung und Navigation in Flugzeugen Anwendung. Des Weiteren werden GPS-Geräte in Autonavigationssystemen eingesetzt und sind in Fitnessarmbändern und vielen weiteren Alltagsgeräten vorhanden.

Alle GPS-Tracker funktionieren nach identischen Prinzipien. Die Position des GPS-Trackers wird mittels Satelliten und durch Triangulation bestimmt. Entweder wird die Position oder ein zurückgelegter Weg mittels Display direkt angezeigt, oder ein GPS-Tracker bekommt eine SMS und sendet über UMTS (Mobilfunk) eine SMS mit den aktuellen Positionsdaten an einen Server. Bei letztgenannter Technik fallen, in Abhängigkeit vom Mobilfunkanbieter, SMS-Gebühren an. Je nach GPS-Tracker und Anbieter werden die gesendeten Positionsdaten an eine App weitergeleitet oder eine vorher festgelegte Kontaktperson erhält eine Benachrichtigung. Die Nachricht an die befugte Kontaktperson kann per SMS, Anruf, E-Mail oder per App erfolgen.

Mini-GPS-Tracker – Diebstahlschutz durch Benachrichtigung

Einen Mini-GPS-Tracker zum Diebstahlschutz einzusetzen, bedeutet selbstverständlich nicht, dass der zu schützende Gegenstand nicht gestohlen wird. Es geht darum, dass der Diebstahl zügig gemeldet und die Position des gestohlenen Gegenstandes ermittelt werden kann. Den Dieb zu stellen und zur Verantwortung zu bringen, ist Sache der Polizei und der Justiz.

Modellabhängig besitzen Mini-GPS-Tracker eine ausgeklügelte Meldefunktion. Bewegt sich der Tracker beispielsweise außerhalb eines bestimmten Radius, wird Alarm gegeben. Erhält der Tracker einen Stoß, wird berührt oder wird eine Vibration am Mini-GPS-Tracker ausgelöst, gibt das Gerät einen Alarm ab. Mit Alarm ist nicht gemeint, dass ein akustisches Signal ertönt. In der Regel erhält ein vorher angegebener Nutzer eine Benachrichtigung per SMS, E-Mail oder per App.

Die genannten Funktionen dienen dazu, einen Auto- oder Hauseinbruch zu melden. Mini-GPS-Tracker, die für den Einsatz bei Autodiebstählen gedacht sind, verfügen oftmals über eine GPS-Logger-Funktion mit Liveverfolgung des Diebes. Auch hier gilt, dass nur die Polizei den Dieb stellen sollte.

Weitere Funktionen

Eine weitere Funktion eines Mini-GPS-Trackers ist beispielsweise die SOS-Taste. Diese Funktion ist während eines Campingurlaubs oder für Notfälle unterwegs lohnenswert. Wird der SOS-Knopf betätigt, kann Hilfe zur aktuellen Position geschickt werden. Weiterhin sind Mini-GPS-Tracker erhältlich, die eine Call-Funktion sowie eingebaute Lautsprecher und Mikrofone besitzen.

Diese Tracker ermöglichen es, einen Notanruf abzugeben.

Fazit

Mini-GPS-Tracker als Diebstahlschutz einzusetzen ist bei Wertgegenständen, Autos sowie bei Fahrrädern sinnvoll. Je nach Modell und Hersteller können die Geräte mit Zusatzfunktionen erworben werden. Der Kunde kann zwischen Mini-GPS-Trackern mit Positionsverfolgung, SOS-Funktion sowie Call-Funktion wählen. Wesentlich beim Kauf eines solchen Gerätes ist es, auf qualitative Verarbeitung und gute technische Ausstattung zu achten.